Aktuelles

+++ Fahnenweihe 2021 +++


Am Sonntag den 24. Oktober 2021 fand die Weihe der neuen Feuerwehrfahne der FF Brunnenthal statt.  Dazu marschierte der Festzug bei schönsten Herbstwetter und unter musikalischer Begleitung der Musikkapelle Brunnenthal vom Feuerwehrhaus zur Pfarrkirche Brunnenthal.

 

Nach dem Gottesdienst erfolgte die feierliche Segnung der neuen Fahne durch Pfarrer Franz Schobesberger. Im Anschluss wurde die Fahne durch die Fahnenmutter Elisabeth Wohlmuth mit dem traditionellen Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ an den Fahnenträger übergeben.

 

Nach der Fahnenweihe sammelte sich die FF Brunnenthal noch zu einem Gruppenfoto, um das seltene Ereignis einer Fahnenweihe, es war die dritte in der 127-jährigen Geschichte der Feuerwehr, noch bildlich festzuhalten.

 

Zum Abschluss lud Kdt. Thomas Maier die Ehrengäste sowie die Kameraden der FF Brunnenthal und Wallensham in das Gasthaus Stelzenwirt ein, wo die Feier bei ein paar gemütlichen Stunden ihren Ausklang fand.

 

 

 

+++ Übung: Großbrand in der Brauerei Baumgartner +++ 

Zu dieser Übungsalarmierung wurde am 2. Oktober um 13:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schärding, sowie in weiterer Folge 16 weitere Feuerwehren aus dem Bezirk, zu einer Großübung im Areal der Brauerei Baumgartner in Schärding gerufen. 

Die FF Brunnenthal rückte laut der Ausrückeordnung (Alarmplan) mit TLF und LFB mit 16 Mann aus. 

Übungsannahme war ein Großbrand im Innenbereich der Brauerei, wo neben der Brandbekämpfung ebenso 8 verletzte Personen von Feuerwehrkameraden unter Einsatz von schwerem Atemschutz teilweise über Drehleitern gerettet werden mussten. Die 209 eingesetzten Feuerwehr-Einsatzkräfte erprobten zusätzlich eine Wasserbeförderung mittels mehreren hundert Meter Schlauch von Inn und der Pram, damit die angenommene Brandbekämpfung sichergestellt werden konnte. „Man sieht, wie wichtig die zahlreichen Stunden an Aus- und Weiterbildung jedes Jahr für uns als Feuerwehr ist, damit jeder Handgriff im Ernstfall sitzt und die Zusammenarbeit zwischen den Kameraden, auch aus unterschiedlichen Feuerwehren, reibungslos funktioniert!“, so der Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schärding Markus Furtner. Ebenso stellte auch die örtliche Gegebenheit eine besondere Herausforderung dar, in dem einerseits ein Übergreifen des Feuers auf den dicht verbauten Stadtkern zu berücksichtigen war und außerdem der Zentrumsverkehr großräumig umgeleitet und stark frequentierte Straßen, während dem Übungsszenario gesperrt werden mussten. Dies zeigt wiederum, wie wichtig auch die Zusammenarbeit mit allen Blaulichtorganisationen bei einem derartigen Großszenario ist. Auch die Polizei und das Rote Kreuz waren eingebunden und die Abläufe wurden hier geprobt. Insgesamt beteiligten sich 270 Einsatzkräfte an der Übung. Auch Bürgermeister Franz Angerer – der in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitung war – bedankte sich bei allen eingesetzten Einsatzkräften: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, jedem Einzelnen DANKE zu sagen, denn an einem so schönen Herbsttag hätte es für alle Beteiligten sicher auch eine andere Freizeitbeschäftigung gegeben – aber nein, 270 Männer und Frauen haben sich um die Sicherheit in unserer schönen Barockstadt Schärding gekümmert und das ist nicht selbstverständlich“.

Die rund 3 Stunden andauernde Übung wurde von allen Feuerwehrkameraden als äußerst positive Vorbereitung für den Ernstfall aufgenommen und zeigt auch die Wichtigkeit einer derartigen Annahme. Die Übung wurde auch von zahlreichen Übungsbeobachtern genau unter die Lupe genommen, an der Spitze von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger, der sich auch bei der Abschlussbesprechung bei allen bedankte und besonders die gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Blaulichtorganisationen und auch die ausgezeichnete grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den bayerischen Feuerwehren hervorhob.

Text und Fotos: FF Schärding/BFKDO Schärding - Team Öffentlichkeitsarbeit